Drohnen sind längst mehr als Spielzeuge – sie sind Werkzeuge, Helfer, aber zunehmend auch Risiko für Unternehmen der kritischen Infrastruktur. Mit dem neuen KRITIS-Seminar „Human Factors und Grundlagen der Drohnenabwehr für Unternehmen der kritischen Infrastruktur“ bietet die DroneMasters Academy in Kooperation mit dem Verband für Sicherheitstechnik e.V. (VfS) einen praxisnahen Zertifikatslehrgang, der genau hier ansetzt.
Human Factors in der Drohnenabwehr
DroneMasters Academy und VfS stärken KRITIS-Unternehmen
Wachsendes Risiko: Warum Drohnenabwehr in KRITIS unverzichtbar ist
Unbemannte Luftfahrzeuge lassen sich heute kostengünstig beschaffen und einfach bedienen. Für Betreiber kritischer Infrastrukturen – etwa aus Energieversorgung, Transport, Gesundheit, IT oder Industrie – bedeutet das:
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Neue Angriffs- und Störungsszenarien, vom Ausspähen bis hin zu Sabotage,
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steigende regulatorische Anforderungen, u.a. durch das KRITIS-Dachgesetz,
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und die Notwendigkeit, bestehende Sicherheitskonzepte um den Faktor „Drohne“ zu erweitern.
Während technische Detektions- und Abwehrsysteme zunehmend verfügbar sind, bleibt ein Element entscheidend: der Mensch. Ob eine Organisation im Ernstfall angemessen reagiert, hängt von Wahrnehmung, Entscheidungsfähigkeit, klaren Prozessen und regelmäßiger Übung ab. Genau hier setzt das gemeinsame KRITIS-Seminar von DroneMasters Academy und VfS an.
Das KRITIS-Seminar: Human Factors im Mittelpunkt
Das Seminar „Human Factors und Grundlagen der Drohnenabwehr für Unternehmen der kritischen Infrastruktur“ legt den Grundstein für eine wirksame Drohnenabwehrstrategie:
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Es vermittelt die menschlichen, organisatorischen und rechtlichen Aspekte des Drohnenschutzes,
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hilft, KRITIS-Anforderungen zu verstehen und
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unterstützt beim Aufbau der notwendigen Prozesse, um fundiert über Detektions- und Abwehrsysteme entscheiden zu können.
Die Kursinhalte wurden gemeinsam mit der VfS Akademie entwickelt. Als Referenten begleiten u.a.:
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Christian Janke, Luftfahrtexperte der DroneMasters Academy,
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Henry J. Bauer, Fachanwalt für Verkehrsrecht in Berlin.
Zielgruppen sind insbesondere Sicherheitsverantwortliche, KRITIS-Betreiber, Werkschutz, IT- und Facility-Manager sowie externe Dienstleister, die Drohnenabwehr in ihre Sicherheitskonzepte integrieren wollen.
Rückblick: Auftaktseminar am 13.–14. November 2025 in Berlin
Am 13.–14. November 2025 fand das erste Seminar in Berlin statt – und zeigte, wie groß der Bedarf an strukturiertem Wissen zur Drohnenabwehr im KRITIS-Kontext ist.
Zwei Tage lang arbeiteten die Teilnehmenden in einem interaktiven Format mit Vorträgen, Gruppenübungen, Fallstudien und Planspielen zu Fragen wie:
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Welche konkreten Bedrohungsszenarien durch Drohnen sind für unser Unternehmen relevant?
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Wie erkennen wir Drohnen – und welche technischen Ansätze gibt es?
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Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten für Detektion und Abwehrmaßnahmen?
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Wie stellen wir sicher, dass im Ernstfall Entscheidungen schnell und rechtssicher getroffen werden?
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Welche Prozesse und Meldewege müssen im Unternehmen etabliert werden?
Im Mittelpunkt stand immer wieder der Faktor Mensch: Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Entscheidungsfähigkeit in kritischen Situationen und die Frage, wie sich Organisationen so aufstellen, dass sie im Ernstfall handlungsfähig bleiben.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden machten deutlich: Besonders geschätzt wurden die praxisnahen Szenarien und die Möglichkeit, eigene Fragestellungen und bestehende Sicherheitskonzepte einzubringen und mit den Experten zu diskutieren.
Inhalte und Aufbau – kurz im Überblick
Der inhaltliche Rahmen des KRITIS-Seminars lässt sich in fünf Kernbereiche zusammenfassen:
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Einführung in KRITIS & Drohnenbedrohung
Grundlagen zum KRITIS-Dachgesetz und zur aktuellen Bedrohungslage durch Drohnen. -
Rechtliche Rahmenbedingungen
Handlungsspielräume, Haftungsfragen und rechtssichere Reaktionen auf Drohnenvorfälle. -
Human Factors & initiale Reaktion
Wahrnehmung, Entscheidungsprozesse, Umgang mit Stress und Fehlalarmen. -
Prozesse und Zusammenarbeit im Ernstfall
Interne Abläufe, Meldeketten und Schnittstellen zu Behörden und Dienstleistern. -
Aufbau einer resilienten Organisation
Schulung, regelmäßige Übungen und Integration von Drohnenabwehr in bestehende Sicherheitskonzepte.
Der Fokus liegt bewusst auf dem Zusammenspiel von Mensch, Organisation und Technik – nicht auf einer einzelnen technischen Lösung.
Mehrwert für KRITIS-Betreiber
Unternehmen der kritischen Infrastruktur profitieren gleich mehrfach von der Seminarteilnahme:
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Konkrete Handlungssicherheit für Sicherheitsverantwortliche und Entscheider:innen im Umgang mit Drohnenbedrohungen.
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Ein gemeinsames Verständnis von Rollen, Prozessen und Zuständigkeiten im Ernstfall.
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Eine fundierte Grundlage, um technische Detektions- und Abwehrsysteme zielgerichtet auszuwählen und zu bewerten.
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Impulse für den Aufbau einer resilienten Sicherheitskultur, in der Drohnensicherheit fest verankert ist.
Damit fügt sich das KRITIS-Seminar nahtlos in das Portfolio der DroneMasters Academy ein, die seit Jahren Kompetenzen rund um Drohnentechnologie für Unternehmen und Behörden vermittelt.
Nächste Seminartermine 2026 in Berlin
Nach dem erfolgreichen Auftakt in Berlin stehen bereits die nächsten Termine fest:
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12.–13. Januar 2026, Berlin
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13.–14. April 2026, Berlin
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29.–30. September 2026, Berlin
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um intensiven Austausch und individuelle Fragestellungen zu ermöglichen.
Weitere Informationen und Anmeldung zum KRITIS-Seminar „Human Factors und Grundlagen der Drohnenabwehr für Unternehmen der kritischen Infrastruktur“ finden sich auf der Kursseite der DroneMasters Academy.
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